Während die Gastgeberinnen mit einer beeindruckenden Bilanz von 16 Siegen aus 17 Spielen voll auf Kurs Richtung Tabellenspitze liegen, kämpfen die Hurricanes aus Rotenburg aktuell um den Anschluss an das Mittelfeld.
WINGS in der Favoritenrolle
Die Rollenverteilung vor der Partie ist klar: Die WINGS gehen als deutlicher Favorit in das Spiel. Mit nur einer Saisonniederlage und einem Korbverhältnis von +437 (1393:956) stellen die WINGS eine der dominantesten Mannschaften der Liga. Ihre Konstanz unterstrichen sie bereits im Hinspiel, das sie Ende September souverän mit 77:55 für sich entscheiden konnten. Besonders Kendra Parra (20 Punkte) und Tessa Brugler (15 Punkte, 9 Rebounds) drückten dem ersten Aufeinandertreffen ihren Stempel auf.
Hurricanes: Unterschätzen verboten
Trotz des elften Tabellenplatzes wäre es ein Fehler, die Gäste aus Niedersachsen vorab abzuschreiben. Die Hurricanes haben in dieser Saison bereits bewiesen, dass sie physisch dagegenhalten können. Im Hinspiel hielten sie das letzte Viertel mit 19:9 sogar deutlich zu ihren Gunsten, auch wenn die Partie zu diesem Zeitpunkt bereits entschieden war.
Das Team von Coach Christian Greve stützt sich vor allem auf die Erfahrung von Pia Mankertz, die mit durchschnittlich 13,8 Punkten pro Spiel die teaminterne Scorerliste anführt. Unterstützt wird sie von US-Forward Kendall Nead (12,1 PPG) und der reboundstarken Luise Linke (8,2 RPG). Zuletzt mussten die Hurricanes jedoch Rückschläge verkraften, wie die knappe 72:76-Niederlage gegen den Eimsbütteler TV, bei der eine engagierte Aufholjagd nicht belohnt wurde.
Ausblick
Die WINGS werden versuchen, durch eine aggressive Verteidigung und ihr ausgeglichenes Scoring frühzeitig die Weichen auf Sieg zu stellen. Für die Hurricanes wird es darauf ankommen, über 40 Minuten die Konzentration hochzuhalten und „Blackouts“ zu vermeiden. Gelingt es den Gästen, das Tempo zu kontrollieren und Mankertz in Szene zu setzen, könnten sie den Favoriten zumindest phasenweise ärgern.