Bereits Mitte April stand für die Verantwortlichen der WINGS fest, dass es vorerst keine Rückkehr in die 1. Basketball Bundesliga geben wird, bis zu diesem Zeitpunkt hätte man einen Lizenzantrag für die Liga einreichen müssen.
Zu sehr weichen die Zustände in Deutschlands höchster Spielklasse von den sportlichen Vorstellungen und finanziellen Möglichkeiten der WINGS ab. Die WINGS müssten viel Geld für Infrastruktur ausgeben, so sind LED-Banden in der 1. Liga ebenso Pflicht wie ein Spielfeld ohne Linien anderer Sportarten. Beides wäre für die WINGS mit enormem finanziellen Aufwand verbunden, den das Team aus der Farbenstadt nicht stemmen kann und möchte.
Die WINGS werden sich in der kommenden Saison weiter der Nachwuchsförderung verschreiben, so wird unter dem Banner der “WINGS Basketball Academy” erstmals ein WNBL-Team in der U18 Bundesliga zum Spielbetrieb der WINGS gehören. Das WNBL-Team wird die Heimat einiger Talente aus dem aktuellen U16 Team werden, das sich für das Turnier um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hat.
In der Senioren-Regionalliga kürten sich die WINGS zum besten Team in NRW, konnte man doch den WBV-Pokal und die Meisterschaft feiern. Das Team gehört ebenfalls zum Nachwuchskonzept der WINGS, spielen doch hier teilweise schon U16-Talente und viele junge Spielerinnen aus dem erweiterten Kader des Bundesliga-Teams.
Sportdirektorin Grit Schneider: “In der ersten Liga braucht man einen Etat von mindestens einer halben Millionen Euro, um oben mitspielen zu können. Zudem kommen nur wenige deutsche Talente in der Liga zum Einsatz und die Kosten für die Infrastruktur sind unglaublich hoch. Wir konzentrieren uns auf unsere Hausaufgaben, um den Verein in der Breite wachsen zu lassen, junge Spielerinnen für die Bundesliga auszubilden und um die Fans aus Leverkusen mit attraktivem und erfolgreichen Basketball in die Halle zu locken.”