Zum Auftakt der Vorrunde empfängt das U18-Team der WINGS die Rhein-Main-Baskets in der Sporthalle des Werner-Heisenberg-Gymnasiums (WHG).

Für die WINGS ist es ein besonderer Moment. Zum ersten Mal geht ein eigenes Team in der Nachwuchs-Bundesliga an den Start. Durch die Kooperation mit dem Hürther BC liegen die sportliche Koordination und das Coaching nun in Leverkusen. Gespielt wird im WHG, das in der Meistersaison 2025/26 noch die Heimspielstätte des WINGS-DBBL-Teams war.

Mit dem WNBL-Team ist der Weg komplett, den die WINGS konsequent gehen: von der WNBL über die Regionalliga in die 2. DBBL. Wie durchlässig dieser Weg ist, zeigt schon der Kader. Alma Schiffer (#9), Lana Förster (#37) und Aurora Andrade Blum (#55) können sowohl in der WNBL als auch im Seniorinnenbereich eingesetzt werden. Schiffer kam in der vergangenen Saison zu vier Einsätzen in der 2. DBBL, dabei erzielte sie zehn Punkte und holte mit dem Regionalliga-Team das Double aus Meisterschaft und WBV-Pokal. Förster gehörte wie Schiffer zum Regionalliga-Team und ist diese Saison im erweiterten DBBL-Kader der WINGS. Andrade Blum kommt aus dem Nachwuchs des Hürther BC und hat für Hürth bereits in der 2. DBBL gepunktet. 2024 gewann sie mit dem WBV das Bundesjugendlager. Inzwischen trainiert sie auch im DBBL-Team der WINGS mit.

Zum Kader gehören 20 Spielerinnen der Jahrgänge 2009 bis 2012. Für zwölf von ihnen ist es die erste WNBL-Saison. Größte Spielerin im Team ist Center Chrisnolla Mbayi mit 1,89 m.

Headcoach ist Niklas Habig. Er kommt aus Wuppertal und war zuletzt Assistant Coach beim WNBL-Team des MBC in Halle unter Stijn van Duijn, mit dem er den Klassenerhalt schaffte. Bei den WINGS ist er außerdem Assistant Coach der 2. DBBL und verbindet damit beide Teams. Unterstützt wird er von Kendra Parra, die selbst für die WINGS in der 2. DBBL spielt.

Der Headcoach zu den Zielen der kommenden Saison: „Unser Hauptziel ist die basketballerische und persönliche Entwicklung jeder einzelnen Spielerin. Wir sind ein junges und dynamisches Team und wollen selbstlos und kämpferisch auftreten. Natürlich peilen wir die Playoffs an.“ Auf einzelne Leistungsträgerinnen will Habig dabei bewusst nicht setzen: „In diesem Team soll die Last auf mehr als 3-4 Paar Schultern verteilt werden.“