Nach einer von Verletzungspech geprägten vergangenen Spielzeit nimmt die Aufbauspielerin jetzt einen neuen Anlauf, um die ihr zugedachte Rolle von Beginn an auszufüllen.

Eigentlich war der Plan für die letzte Saison klar definiert: Alinde sollte Spielzeit erhalten und als wichtige Säule im Spielaufbau Verantwortung übernehmen. Eine Verletzung direkt zu Saisonbeginn im ersten Training machte diesem Vorhaben jedoch früh einen Strich durch die Rechnung. Was folgte, war eine monatelange Leidenszeit – in der sich Alinde als vorbildliche Teamplayerin erwies. Trotz der Zwangspause wich sie dem Team nicht von der Seite, unterstützte die Mannschaft lautstark von der Bank und reiste selbst zu jedem noch so weiten Auswärtsspiel mit.

Dass Aufgeben für sie keine Option ist, bewies sie schließlich im neuen Jahr: Ab Januar kämpfte sich Alinde zurück aufs Parkett und stand in neun Hauptrundenspielen auf dem Feld (vier davon in der Starting Five). In knapp 15 Minuten Einsatzzeit pro Spiel deutete sie ihr Potenzial nicht nur an, sondern bewies vor allem hinter der Dreierlinie ein heißes Händchen: Mit einer Dreierquote von 57,1 Prozent (8 von 14) streute sie immer wieder wichtige Nadelstiche aus der Distanz ein und zeigte, wie wertvoll sie für das Angriffsspiel der WINGS sein kann.

In der bevorstehenden Spielzeit greift Alinde nun wieder voll an, um genau die Rolle einzunehmen, die von Anfang an für sie vorgesehen war. Mit Kendra Parra und Iva Banozic hat Alinde zwei starke Teamkolleginnen auf der Guard-Position, die sich gegenseitig unterstützen und damit weiter verbessern.